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Marbellas neuer Stadtentwicklungsplan erklärt: wie er Käufer betrifft, welche Bebauungsregeln gelten und was vor dem Kauf geprüft werden sollte.
· 2 Min. Lesezeit

Marbella aktualisiert seinen städtebaulichen Rahmen und schafft eine klarere Struktur dafür, wie Grundstücke klassifiziert und entwickelt werden. Zugleich wird transparenter, was gebaut werden kann und wie sich einzelne Gebiete künftig entwickeln können.
Marbellas neues Planungsmodell basiert auf der regionalen Gesetzgebung, der LISTA (Ley 7/2021 de Impulso para la Sostenibilidad del Territorio de Andalucía), was dem Gesetz zur Förderung der territorialen Nachhaltigkeit in Andalusien entspricht.
Dieses Gesetz ersetzt das bisherige System eines einzigen Plans durch zwei getrennte Dokumente.
Der PGOM (Plan General de Ordenación Municipal) ist der allgemeine kommunale Entwicklungsplan, der die übergeordnete Ausrichtung der Gemeinde festlegt. Er definiert die Klassifizierung von Flächen, Wachstumsbereiche, Infrastruktur und Umweltschutzmaßnahmen, mit einem stärkeren Fokus auf nachhaltige Entwicklung und langfristige Flächennutzung. Damit spiegelt er umfassendere Veränderungen wider, wie städtisches Wachstum in Spanien gesteuert wird.
Der POU (Plan de Ordenación Urbana) ist der Stadtentwicklungsplan, der diese Regeln auf lokaler Ebene anwendet. Er legt fest, was auf bestimmten Grundstücken gebaut werden darf, einschließlich Bebauungsdichte, Höhenbegrenzungen und zulässiger Nutzungen.
Für Käufer ist der POU letztlich das Dokument, das bestimmt, was rund um eine Immobilie gebaut werden darf.

Im Jahr 2026 hat Marbellas PGOM die Genehmigung der Junta de Andalucía erhalten und wartet nun auf die endgültige Genehmigung durch das Rathaus.
Bis diese Genehmigung abgeschlossen und offiziell veröffentlicht ist, bleibt der aktuelle städtebauliche Rahmen, der weitgehend auf dem System von 1986 basiert, weiterhin in Kraft.
Der POU wird voraussichtlich als Nächstes folgen, mit einer ersten Genehmigung im Laufe des Jahres 2026 und einer endgültigen Genehmigung voraussichtlich zwischen 2027 und 2028.
Der Planungsstatus beeinflusst weit mehr als nur die Immobilie selbst. Er wirkt sich darauf aus, was in der Umgebung geschehen kann und wie sich ein Gebiet im Laufe der Zeit entwickelt.
Änderungen im Rahmen des neuen Systems können Einfluss haben auf:
Das neue System soll mehr Klarheit darüber schaffen, was gebaut werden darf und was nicht. Derzeit sollte jedoch jeder Kauf auf der Grundlage des bestehenden rechtlichen Rahmens erfolgen.

Um eine Immobilie und ihr Umfeld richtig einzuschätzen, sollten Käufer, die eine Immobilie in Marbella erwerben möchten:
Über das Planungsportal von Marbella können Sie auf den neuen städtebaulichen Rahmen zugreifen.
Wir können Ihnen helfen, sich im Kaufprozess zurechtzufinden, und sicherstellen, dass alle wichtigen Aspekte, von rechtlichen und städtebaulichen Fragen bis hin zum weiteren Kontext der Immobilie, vor einer Entscheidung klar verstanden werden.
Für einen tieferen Einblick in den Prozess des Immobilienerwerbs in Marbella bietet unser Käuferleitfaden eine umfassende Expertenanalyse.
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Der PGOM legt die übergeordnete Planungsstrategie für Marbella fest, einschließlich der Klassifizierung von Flächen und Wachstumsgebieten. Der POU definiert die detaillierten Regeln auf lokaler Ebene, einschließlich dessen, was auf bestimmten Grundstücken gebaut werden darf.
Ja, es ist immer besser, gut informiert zu sein. Auch wenn Käufe weiterhin auf dem derzeit geltenden Rechtsrahmen basieren, hilft das Verständnis dafür, wie sich der vorgeschlagene Plan auf nahe gelegene Grundstücke und künftige Entwicklungen auswirken könnte, bei der Einschätzung der zukünftigen Positionierung.
Er kann beeinflussen, wie sich umliegende Gebiete in Zukunft entwickeln, einschließlich Bebauungsdichte, zulässiger Nutzungen und Bebaubarkeit. Er ändert jedoch nicht automatisch den rechtlichen Status bestehender Immobilien.
Mindestens sollten Sie die städtebauliche Einstufung der Immobilie anhand einer städtebaulichen Auskunft (cédula urbanística) bestätigen, prüfen, ob alle Bau- und Erstbezugsgenehmigungen gültig sind, und kontrollieren, ob die Immobilie sowohl mit den Angaben im Grundbuch als auch mit den Katasterdaten übereinstimmt. Außerdem ist es wichtig zu verstehen, wie sich der vorgeschlagene PGOM auf nahe gelegene Grundstücke auswirken könnte, insbesondere im Hinblick auf künftige Bebaubarkeit und Bebauungsdichte.
Der vorgeschlagene Rahmen ist über das offizielle Planungsportal von Marbella verfügbar, wo Nutzer die neuesten vom Rathaus veröffentlichten städtebaulichen Informationen einsehen können.
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