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Warum der Frühling die beste Jahreszeit ist, um Marbellas „Hausberge“ und seine Wildblumenwege zu erkunden.
· 5 Min. Lesezeit

Nur 25 Minuten im Landesinneren entfernt wirkt Istán wie eine andere Welt. Dieses kleine weiße Dorf liegt am Tor zur Sierra de las Nieves, wo Wanderwege durch Pinienwälder, Mandelhaine und alte Bewässerungskanäle führen, die einst Wasser aus den Bergen ins Tal leiteten.

Im Frühling wirkt diese Landschaft besonders lebendig. Nach den Winterregenfällen fließen Bäche in großer Fülle die Hänge hinab in den Stausee Embalse de la Concepción am Fuß der Berge.
Wasser hat das Leben in Istán schon immer geprägt, und dieses Erbe ist noch heute an der Nacimiento del Río Molinos zu sehen, einer historischen Quelle im Dorf, aus der ununterbrochen frisches Bergwasser fließt. Von hier aus führen mehrere Wanderwege in die umliegenden Hügel.
Eine der beliebtesten Routen von hier aus führt zum Charco del Canalón, einem natürlichen Becken mit Wasserfall, verborgen am Río Verde. Der Weg schlängelt sich durch den Wald, bevor er sich zur Kaskade öffnet, die im Frühling am stärksten fließt, wenn Regenfälle und Schneeschmelze den Fluss speisen. Es ist eine leichte, lohnende Wanderung und ein beliebter Rückzugsort der Einheimischen.
Die meisten Menschen kennen La Concha wegen ihrer ikonischen Silhouette in Marbellas Skyline, doch die ruhigere Seite der Sierra Blanca beginnt dahinter am Refugio de Juanar.
Anstatt den steilen Aufstieg zum 1.215 Meter hohen Gipfel der La Concha in Angriff zu nehmen, bietet der Wanderweg zum Mirador del Corzo eine der lohnendsten Touren in derselben Gegend – und das in etwa der halben Zeit. Der Weg führt durch Korkeichen- und Pinienwälder, bevor er sich plötzlich zu einem spektakulären Aussichtspunkt über der Küste öffnet.

An klaren Frühlingstagen reicht der Blick von diesem Aussichtspunkt weit über Marbella hinaus über die Straße von Gibraltar, und am Horizont sind die Rif-Berge Marokkos zu sehen.
Benahavís ist vielleicht für seine Restaurants bekannt, doch die umliegende Landschaft macht den Ort erst zu einem so eindrucksvollen Ziel, geprägt von Kalksteinschluchten, die vom Fluss Guadalmina geformt wurden.
Die bekannte Flusswanderung von Benahavís folgt dem Guadalmina durch eine Schlucht mit Felsformationen und natürlichen Becken. Viele Abschnitte dieser Route erfordern Schwimmen und führen beim Gehen durch das Flussbett ständig durch das Wasser. Das Wasser bleibt das ganze Jahr über kristallklar und überraschend kalt, weshalb sich die meisten Menschen diesen Ausflug für die wärmeren Monate aufheben oder Neoprenanzüge tragen.

Eine weitere lohnende Route in Benahavís führt zum Monte Mayor, eine deutlich wärmere Wahl für den Frühling. Sie bringt Sie hinauf auf den 580 Meter hohen Gipfel des Bergrückens oberhalb des Dorfes, wo sich auf dem höchsten Punkt noch die Ruinen der Burg Monte Mayor befinden.
Die Wanderung steigt steil durch mediterrane Macchia und Pinienwald an, bevor sich weite Ausblicke über die Täler von Benahavís und die Küstenlandschaft dahinter eröffnen. Von den Burgruinen aus reicht das Panorama über 150 Kilometer der Costa del Sol und der Berglandschaft im Landesinneren und macht diesen Ort zu einem der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Region.
Abseits der Wanderwege erkundet unser Reiseführer für Benahavís das dörfliche Leben der Gemeinde, die geschlossenen Wohnanlagen und den Immobilienmarkt.

Im Frühling bedecken Wildblumen das Buschland, und in der Luft liegt der Duft von Kräutern wie Rosmarin und Thymian. Die Wege wirken rau und abgeschieden, und doch ist die Goldene Meile nur eine kurze Autofahrt entfernt.
Wenn Sie eine Landschaft suchen, die alpiner anmutet, fahren Sie etwa eine Stunde ins Landesinnere zum Nationalpark Sierra de las Nieves, einer der bemerkenswertesten geschützten Naturlandschaften Andalusiens.
Das Gebiet, das sowohl als Nationalpark als auch als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist, beherbergt die seltenen Spanischen Tannenwälder (Pinsapo), die nur an wenigen Orten im Süden Spaniens wachsen.
Ambitionierte Wanderer nehmen oft die La Torrecilla ins Visier, einen Berggipfel, der sich auf 1.919 Meter erhebt und damit zu den höchsten Gipfeln der Provinz Málaga zählt.

Der Park beherbergt außerdem einige bemerkenswerte Naturdenkmäler, darunter den 26 Meter hohen Pinsapo de las Escaleretas, eine monumentale Spanische Tanne, die auf etwa 500 Jahre geschätzt wird, sowie den legendären 23 Meter hohen Castaño Santo, einen uralten Kastanienbaum, der vermutlich nahezu 1.000 Jahre alt ist und dessen Baumkrone sich über mehr als 500 Quadratmeter erstreckt. Beide sind eindrucksvolle Zeugnisse der langen Naturgeschichte dieser Berge.

Die Routen durch den Park reichen von sanften Waldspaziergängen bis hin zu ganztägigen Bergwanderungen, die sich in der kühlen Luft des März und April deutlich angenehmer genießen lassen als unter der intensiven Hitze des Hochsommers.
Der Frühling ist die Jahreszeit, in der sich die Costa del Sol am ausgewogensten anfühlt.
Die Berge sind nach den Winterregen üppig grün, die Wildblumen blühen, und die Luft ist an den meisten Tagen der Woche so klar, dass man über das Mittelmeer hinweg sehen kann. Es ist sogar möglich, morgens in der Sierra Nevada Ski zu fahren und abends wieder in Marbella am Meer zu Abend zu essen.
Die Berge sind hier nicht nur eine Kulisse, sondern ein wesentlicher Teil des Lebensgefühls. Und im Frühling zeigen sie sich von ihrer schönsten Seite.

Von Wasserfällen und Tälern voller Wildblumen bis hin zu panoramischen Bergblicken zeigt der Frühling eine ganz andere Seite des Lebens in Marbella.
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